Am nächsten Tag, dem Sonntag, war frühstücken angesagt. Im Resto auf dem Camping konnte man jeden Morgen frische Croissants und "pain" , Baguettestangen, bekommen. Die Croissants waren einfach nur klasse, da kommen sogar die von Kamps auf der Gumbertstrasse in Düsseldorf-Eller nicht mit ;-)

Nach dem Frühstücken mussten erst mal die Lebensmittelvorräte aufgefüllt werden, da einiges von dem, was wir mitnehmen wollten, aus Platzgründen zuhause bleiben musste. Aber in Frankreich ist das nun gar kein Problem, Sonntags morgens sind die Läden bis 13.00 Uhr geöffnet.
Und dann wollte ich zum Strand, das Mittelmeer sehen. Es war heiss und so packten wir dann unsere Badesachen und machten uns auf zum "Plage de l´Espiguette", einem der schönsten Strände Europas. Dort war wirklich viel Platz, sauberer Sand, keine Steine oder Muscheln, dafür sauberes warmes Wasser. Allerdings habe ich aus Angst um Sand im Getriebe meiner Kamera diese nicht mit zum Strand genommen, es gibt also keine Strandbilder. Es war ein toller Tag, an dem wir uns alle mehr oder weniger die Haut verbrannt haben.
Am Montag dann bekam Carolin einen Wunsch erfüllt: Wir haben uns einen Reitstall gesucht und sind durch die Camargue geritten. Während wir darauf warteten, dass die Pferde fertig gemacht wurden und der Führer bereitstand, fuhren wir nach Aigues-Mortes, dem nächstgelegenen Städtchen und vertrieben uns die Zeit, jeder auf seine Art und Weise.


Natürlich begrüssten wir auch schon mal den Stadtgründer, Saint Louis.
Und dann konnten wir zum Reitstall zurück und uns die Camargue zu Pferde zeigen lassen. Es war schon mal ein toller Einblick, nur weil ich nicht reiten und fotografieren kann, gibt es keine Bilder von unterwegs.

